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Schlechte Nachrichten aus Bundesbern...
AVATAR Geschrieben von: Adrian   
Montag, 30. November 2009 um 21:46 Uhr

...oder doch nicht?alt

Im ganzen politischen Tumult der letzten Woche wäre fast eine wichtige Nachricht für uns Gamer untergegangen: Im Sessionsprogramm des Ständerates vom 6.11 wurden die Motionen Allemann (09.3422) und Hochreutner (07.3870) sowie die Standesinitiativen von Bern (08.316), St. Gallen (09.313) und Tessin (09.314) als zu behandelnde Geschäfte für den 10. Dezember aufgelistet.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Dezember 2009 um 20:52 Uhr
 
GameRights-Taskforce klärt Pädagogen auf
AVATAR Geschrieben von: Nikolai   
Donnerstag, 12. November 2009 um 15:41 Uhr

altAm Samstag, 7. November 2009 machte sich die Spontan-Taskforce „N07“ auf nach Spiez, um dort in der Schlossbergschule der anwesenden Lehrerschaft die Welt der Videospiele ein wenig näher zu bringen. Die Vereinsmitglieder Adrian, Decepticon, Rosthouse, Telaran und der Autor dieses Artikels erklärten ihnen, was die Parallelen zwischen Filmen und Videospielen sind, was so faszinierend an Onlinegames ist, oder wie PEGI funktioniert. Die Teilnehmer des Workshops durften dann auch noch selbst Hand anlegen und die Tutorials einiger Actiongames durchspielen. Anschliessend fand eine Podiumsdiskussion zwischen Vertretern des VGMG und GameRights-Mitgliedern statt. Die Aktion fand allgemein sehr grossen Anklang und kann als voller Erfolg der Taskforce N07 gewertet werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. November 2009 um 22:29 Uhr
 
«Es gibt keinen Beweis, dass ein Videospiel jemals echte Gewalt ausgelöst hat»
AVATAR Geschrieben von: Nikolai   
Sonntag, 01. November 2009 um 04:29 Uhr

altIn der Gamergemeinde ist der Name Cheryl Olson nicht unbekannt. Die Autorin des Buches „Grand Theft Childhood“ ist dafür bekannt, die Thematik der Gewalt darstellenden Videospiele aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten als die meisten ihrer Kollegen. Ihre neuste Studie wurde von einem republikanischen Politiker angeregt, der eigentlich einen Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und realer Gewalt herstellen wollte. Doch alle Finanzhilfe brachte hier nichts: Olson publizierte ihre Forschungsergebnisse, welche keinen Zusammenhang zwischen Games und Gewalt sahen, und der Republikaner musste  dies Wohl oder Übel in Kauf nehmen. Frau Olson stand dem ORF Rede und Antwort, und legte dabei bemerkenswerte Differenziertheit und Respekt vor dem Forschungssubjekt Kind an den Tag.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Dezember 2009 um 18:37 Uhr
 
Anti-Game-Aktion endet in peinlichem Debakel
AVATAR Geschrieben von: Adrian   
Montag, 19. Oktober 2009 um 20:51 Uhr

Vor einigen Wochen rief das bisher nicht allzu aktive Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu einer Wegwerfaktion auf. Als Belohnung winkte dieWegwerfaktion in Stuttgart Möglichkeit ein signiertes Trikot der deutschen Fussball-Nationalelf zu gewinnen. Die Aktion bestand im Prinzip daraus, dass ein Container vor dem Stuttgarter Opernhaus aufgestellt wurde und dann hätten zu Hauf besorgte Eltern in einem Akt der Erleuchtung böse Killerspiele in das Nirvana der Trägermedien verbannen sollen. Die im Container "gesammelten" Games wären dann verbrannt worden. Zumindest war dies der Plan dieser Kreuzritter gegen die Actiongames. Tatsächlich endete die Aktion bei jämmerlichen zwei Dutzend Spiele. Während der Aktion, welche fragwürdigerweise stark den Nazi-Zensurmassnahmen im Dritten Reich ähnelte, beleidigte Mitinitiant Hardy Schober, der beim Winnenden-Amoklauf seine Tochter verloren hatte und seit dann mit blindem Hass gegen Computerspiele und deren Konsumenten vorgeht, gegenüber der Presse sogar noch die Gamer.

Schade ist jedoch, dass diese äusserst peinliche Aktion im Namen der Familie und der 15 Opfer des Amoklaufs von Tim Kretschmar am 11. März 2009 durchgeführt wurde.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Oktober 2009 um 09:48 Uhr
 
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