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Geschrieben von: This
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Mittwoch, 12. Mai 2010 um 07:54 Uhr |
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Gemäss diversen Medienberichten hat gestern der Luzerner Kantonsrat mit einer Motion die Regierung beauftragt, eine Standesinitiative auszuarbeiten, die nicht nur ein Herstellungsverbot, sondern auch ein Werbe-, Import-, Verkaufs- und Weitergabeverbot sogenannter "Killerspiele" fordert. GameRights berichtete bereits über diese Motion.
Angesichts der Tatsache, dass auf Nationaler Ebene der Bundesrat durch den Ständerat als Zweitrat im März 2010 mit dieser Aufgabe bereits betraut wurde, ist es erstaunlich, dass nun der Kanton Luzern dieselbe Forderung nachreichen will. Die Frage liegt nahe, ob die zuständigen Politiker in Luzern die Agenda ihrer Kollegen in Bern nicht kennen oder ob auch sie anstelle einer seriösen Sachpolitik lieber "Zeichen setzen", was zurzeit unter Politikern gross in Mode zu sein scheint.
Es ist davon auszugehen, dass die Luzerner Standesinitiative auf Nationaler Ebene erst einmal sistiert werden dürfte solange der Bundesrat eine entsprechende gesetzliche Regelung am ausarbeiten ist und darüber noch nicht befunden worden ist. Davon ausgehend, dass man letztendlich in Bern zu einer Lösung kommen wird, die hoffentlich im Sinne eines vernünftigen Jugendschutzes und gegen Zensur und Bevormundung erwachsener Bürger ausfällt, wir der Luzerner Gang nach Bern zur Farce werden. Oder getreu einem alten Redensart: Wie die alte (Luzerner) Fasnacht dastehen.
Die Diskussion zum Thema im GameRights-Forum. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 12. Mai 2010 um 19:48 Uhr |
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Kommentare
Bin dann ich für den Import verantwortlich oder mein Provider? und wenn es in nem zip-Archiv ist und für mich nicht erkennbar?
Schlicht und einfach nicht umsetzbar''
Geld, das in richtigen Jugendschutz investiert werden könnte.
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