Der Countdown läuft: Noch eine Woche bis zum JSFVG

  • Adrian
  • 12. Januar 2023
  • Politik
  • 14386

Am 19. Januar 2023 läuft die Referendumsfrist für das neue Jugendschutzgesetz aus. Warum das wichtig ist und wir dem Moment entgegenblicken. 

Letzten Herbst beauftragte die Bundesregierung das Eidgenössische Departement des Inneren (EDI) damit, bis Ende 2017 das erste Jugendschutzgesetz auf Bundesebene vorzulegen. Dieser Prozess läuft nun sein mehreren Monaten und GameRights sitzt selbstverständlich mit am Tisch. Eine Übersicht über den Stand der Dinge.

"Ich muss auch nicht einen Offroader fahren, um überzeugt zu sein, dass der zu viel CO2 ausstösst."

WOZ: "Ich bin tot?", 4. Juni 2009, Dinu Gautier, http://www.woz.ch/artikel/2009/nr23/schweiz/17973.html

So begründete Evi Allemann in der Wochenzeitung den Fakt, dass sie noch nie eines der von ihr verhassten Actiongames gespielt hat, obwohl sie vehement gegen selbige vorgeht und in ihrer inzwischen vom Nationalrat angenommenen Motion ein absolutes Verbot von Herstellung, Werbung, Einfuhr, Verkauf und Weitergabe verlangt.

 

Gestern erhielten wir den ersten Vorentwurf für das neue Bundesgesetz über den Jugendschutz bei Filmen und Videospielen (JSFVG). Diesen werden wir gemeinsam mit anderen Branchen- und Konsumentenvertretern sowie Repräsentanten des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) im März besprechen. Die GameRights-Leitung wird den Entwurf in Kürze durchgehen und sicherstellen, dass wir am nächsten Meeting in Bern alle für Gamer wichtigen Punkte sicherstellen können. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Diesen Donnerstag wird der Ständerat im Zuge der Frühlingssession die Standesinitativen der Kantone Bern (08.316), St. Gallen (09.313), Tessin (09.314), Freiburg (09.332) und Zug (10.302) überprüfen, dabei hat die Rechtskommission der kleinen Parlamentskammer die Sistierung der Geschäfte vorgeschlagen.

Die Kommission beantragt einstimmig, die Behandlung dieser Standesinitiativen für mehr als ein Jahr auszusetzen.
Quelle: Bericht der Kommission für Rechtsfragen vom 31. Januar 2011

 

 

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