Videospielen wird vieles nachgesagt. Sie sollen aggressiv machen, zur sozialen Vereinsamung führen oder schulische Leistungen verschlechtern. Eine neue Studie der Universität Witten/Herdecke aus Deutschland will nun gezeigt haben, dass sich Gamer bei der Entscheidungsfindung eher von Computerprogrammen beeinflussen lassen.

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Unsere GameAgents waren auch im dritten Quartal 2014 wieder an einigen Anlässen dabei, wo sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen und somit den Dialog rund ums Thema Games und den Umgang damit anregen konnten. Dies ist ihnen offenbar gut gelungen, aber lest selbst...

 


Liebe Community, liebe Leser

Frohes neues Jahr! So schnell wie 2014 kam, so schnell ging es auch wieder, und schon müssen wir uns wieder daran gewöhnen, das Jahr im Datum anders zu schreiben. Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber für mich dauert diese «Eingewöhnungsphase» üblicherweise etwa zwei Wochen...

Ich möchte diese Chance nutzen, um mit Euch kurz das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, um danach einen Ausblick auf 2015 zu wagen. Here we go!

 

Letzten Woche hat der Nationalrat entschieden die Luzerner Standesinitiative «11.301 - Gewaltspiele und -sportarten und Jugendschutz» abzuweisen. Ob dies eine Trendwende in Bundesbern darstellt ist fraglich, denn die Bundesverwaltung hat «mit den laufenden Programmen «Jugend und Medien» sowie «Jugend und Gewalt» das zentrale Anliegen aufgenommen.» Eine Entscheidung zum Thema ist also noch nicht gefallen und somit sind Verbote noch nicht vom Tisch. Verbotsforderungen liegen weiterhin beim Bundesrat.

Am 18. Oktober 2014 waren unsere GameAgents für einmal in eigener Sache unterwegs: An der Netgame – LAN in Derendingen suchten wir den Kontakt zu den Gamern selbst. In zahlreichen Gesprächen versuchten wir, GameRights und seine Ziele vorzustellen. Primär ging es uns darum, den Gamern aufzuzeigen, dass in Bundesbern aktuell mehrere Verbotsforderungen im Raum stehen, wogegen es anzukämpfen gilt. Angesprochen auf die hängigen Motionen, die im Wesentlichen alle ein Verbot von Gewalthaltigen Videospielen fordern, zeigten sich die meisten Gamer überrascht, und wollten auch sehr häufig weitere Details von unseren Agents wissen.

 

Wir erinnern uns: Im Jahr 2011 hat der Kanton Luzern eine Standesinitiative eingereicht, also von der Möglichkeit jedes Kantons, der Bundesversammlung einen Entwurf zu einem Erlass einzureichen oder die Ausarbeitung eines Erlasstextes vorzuschlagen, Gebrauch gemacht. Diese Initiative hatte nebst dem Verbot gewisser Kampfsportarten auch ein umfassendes Verbot von „Gewaltspielen“ gefordert. Diesbezüglich hat sich in Bern nun etwas getan – zur Freude der Gamer. Wirft man jedoch einen Blick auf die übrigen, noch hängigen Verbotsbegehren, wird diese Freude schnell getrübt.

 

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